Donnerstag, 10. Dezember 2015

Manifeste Armut in Österreich

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Manifeste Armut, was ist das genau?

Im Jahr 2010 erreichte die Zahl der manifest Armen mit 511.000 (2009: 488.000, 2005: 344.000) einen neuen Höchststand. Manifest arm sind armutsgefährdete Personen, die zusätzlich finanziell depriviert sind. Das bedeutet, dass auch Grundbedürfnisse aus finanziellen Gründen nicht mehr gedeckt werden können.

Nach der nationalen Definition treten Einschränkungen bei mindestens zwei von sieben Merkmalen auf:

• Die Wohnung angemessen warm zu halten

• Regelmäßige Zahlungen (Miete, Betriebskosten) rechtzeitig zu begleichen

• Notwendige Arzt- oder Zahnarztbesuche in Anspruch zu nehmen

• Unerwartete Ausgaben (z. B. für Reparaturen) zu finanzieren

• Neue Kleidung zu kaufen

• Jeden zweiten Tag Fleisch, Fisch oder eine vergleichbare vegetarische Speise zu essen

• Freunde oder Verwandte einmal im Monat zum Essen einzuladen.

Unter den Armutsgefährdeten kann sich etwa die Hälfte (51%) einen für Österreich absolut notwendigen Mindestlebensstandard nicht leisten. Das sind 6,2% der Gesamtbevölkerung. Unter den Armutsgefährdeten kann sich etwa die Hälfte (51%) einen für Österreich absolut notwendigen Mindestlebensstandard nicht leisten. Das sind 6,2% der Gesamtbevölkerung.


Erklärung zu depriviert: „Unter deprivierten Haushalten versteht man zum Beispiel: Alleinerziehende (unvollständige Familien); Haushalte, mit mind. einem behinderten Mitglied; Haushalte, in denen mind. ein Mitglied Ausgleichszulage, Arbeitslosengeld etc. erhält.“

Persönlich kann ich derzeit keinen Kommentar dazu abgeben - es wäre meiner Gesundheit nicht sehr zuträglich.

Eines sei gesagt, alle Punkte treffen seit Jahren auf mich zu!


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